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Spielabbruch VfL Bochum gegen Borussia Mönchengladbach


Es war diese Szene, die zum Abbruch des Bundesligaspiels zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach führte: In der 70. Spielminute wurde Schiri-Assistent Gittelmann von einem vollen Becher am Kopf getroffen und ging danach zu Boden.


Eine Szene, die kein Fußballfan sehen möchte. Dass Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter im Breitensport mittlerweile an der Tagesordnung sind, belegen zahllose Berichte. Im Profibereich kommen solche "Attacken" da schon seltener vor. So oder so: Dieses Verhalten sog. "Fans" ist inakzeptabel.


Dabei muss den Anhängern klar sein, dass seit der sog. Carl-Zeiss-Jena-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 04.11.21 (AZ: I ZB 54/20) ihr Verein die zu erwartende Verbandsstrafe zahlen muss - auch ohne, dass ihn ein Verschulden trifft. Weitergehende Sanktionen sind zu erwarten: M. E. ist das Spiel zunächst mit 2:0 für Borussia Mönchengladbach zu werten, sofern dem VfL Bochum ein Verschulden nachgewiesen wird, § 14 Ziff. 4 DFL-Spielordnung. Weitere Konsequenzen werden sicherlich folgen.


Angriffe und Tätlichkeiten gegen Schiedsrichter widersprechen dem Fair-Play und müssen m. E. konsequent bestraft werden. Solche "Fans" haben in Stadien nichts verloren.

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